Figurentheater Gingganz - Inszenierungen für Kinder und Erwachsene Figurentheater Gingganz - Inszenierungen für Kinder und Erwachsene Adresse

Inszenierungen

... für Kinder
Circus Circus
Der kleine König Dezember
Die Bremer Stadtmusikanten
Die Nachtigall
Die Weihnachtsgeschichte
Ein Schaf fürs Leben
Fräulein Paula
Hase und Igel und anderer Unsinn
Oh wie schön ist Panama
Vom Fischer und seiner Frau
Was war zuerst da?

... für Erwachsene
Don Carlos, der Infanterist von Spanien
Heute: Faust!
Orpheus in der Unterwelt
Warten auf Godot
Wie im Himmel so auf Erden
Wilhelm Busch - Vom Bild zum Original

Kursangebote
Spielplan
Kritiken
Backstage

Kontakt
Gastspielanfrage
Linkempfehlungen
Gästebuch
Newsletter

Startseite
Inhalt | Informationen | Kritiken | Bildergalerie

WIE IM HIMMEL SO AUF ERDEN
Szenische und musikalische Miniaturen zwischen irdischer Schwere und himmlischer Leichtigkeit mit dem Figurentheater GINGGANZ und Paula Fuchs (Cello)

Kritiken


Zwei Engel auf Erden

von Maike Schmuck, HNA 07.06.10


Faszinierender Rundgang durch die Klosterkirche mit dem Figurentheater Gingganz

Bursfelde. Eine Kirchenführung ganz besonderer Art erwartete die Besucher der Klosterkirche Bursfelde am Freitagabend. Die Cellistin Paula Fuchs spielte ausgewählte Stücke von Johann Sebastian Bach und schuf damit einen fantastischen Hintergrund für das Spiel des Figurentheaters Gingganz aus Meensen. Aufgeführt wurde das Stück „Wie im Himmel so auf Erden“, welches speziell für die Klosterkirche Bursfelde entwickelt wurde.

Sündenfall zum Anbeißen
Die Erklärung der Kirche macht dabei einen erheblichen Teil des Stückes aus. Zwei Engel landen in dem romanischen Gotteshaus und sollen die Besucher durch die Kirche führen. Die zum Bodendienst verpflichteten Engel vermissen auf Grund der irdischen Schwere die himmlische Leichtigkeit.
So kommen die Engel auch nicht am Sündenfall vorbei. Sie wiederholen die Genesis in der Hoffnung, für alle Menschen das Paradies erneut zu öffnen. „Den Resetknopf drücken“, nennen sie das lapidar.
Aber weit gefehlt: Adam und Eva essen natürlich ihren Apfel, und weitere Äpfel werden mit verschmitztem Grinsen ans Publikum verteilt.
Mechthild und Michael Staemmer beeindruckten damit, dass sie eine ganz eigene Atmosphäre in der Klosterkirche erzeugten, die die Besucher gefangen nimmt. Mit wenigen Requisiten und ihrem schauspielerischem Können fesselten sie ihre Zuschauer beim Rundgang durch die Kirche.
Schattenspiele an der Wand
Die Cellistin Paula Fuchs änderte mit ihrem Musikinstrument immer wieder ihren Standort und war somit ein perfekter Teil der Inszenierung. Der Klang der Klosterkirche ist ebenso Teil des Stückes, wie die Wandmalereien und die Schattenspiele, die immer wieder an den Wänden entstanden.
Selten findet man spaßige Unterhaltung gepaart mit hohem Niveau und exzellent vorgetragenen klassischer Musik.
Wer ebenfalls an dieser ungewöhnlichen Führung durch Zeit und Geschichte teilnehmen möchte, hat dazu noch drei Mal Gelegenheit. Weitere Aufführungen sind für den 28. August sowie den 11. und 25. September jeweils ab 20 Uhr geplant. Karten gibt es zu 15 und zu zwölf Euro, Bestellung unter 05546/13 03.

Weitere Kritiken zur Inszenierung


Wegweiser in den Himmel




nach oben



Impressum | Datenschutz



© Figurentheater Gingganz, 2001-2005
Figurentheater Gingganz - Inszenierungen für Kinder und Erwachsene, Straßentheater - gegründet 1984 in Göttingen, fahrendes Theater, umfangreiches Repertoire von Märchen über "Der Kleine König Dezember" und "Oh wie schön ist Panama" bis hin zu Goethes "Faust", "Don Carlos" und "Warten auf Godot".
Circus Circus Ein kleiner Circus ganz groß Ein Feuerspucker, ein Einradfahrer, der Clown August, die stärkste Frau der Welt, ein gefährliche Löwe springt durch Feuerreifen – alles läuft fast wie am Schnürchen, wären da nicht der Herr Direktor und Clown Maggi. <b>Sensationelle Circusnummern mit Marionetten</b> Wenn der Circus kommt, ist immer was los: Der kleine Circuswagen mit der großen Pauke steht schon da. Das Publikum ist gespannt. Ein Trommelwirbel, ein Tusch - und schon geht's los: Herr Direktor Fratellini und seine Assistentin präsentieren dem Publikum Internationale Artisten mit atemberaubenden Kunststücken: Aus Frankreich - Monsieur Philipp mit seinem Einrad Aus Indien - Der Löwe Dschingis Khan Aus der Schweiz - Clown August Aus Hamburg - Ada, die Riesendame Aus 1001 Nacht - Fakir und Feuerspucker Hatschi el Fakiro Aus Italien - Mirabella, das Mädchen mit dem schwingenden Reifen Spannung und Perfektion, Spaß und Poesie, nostalgische Circuswelt und Clownerie. 220 V/16 A Bühnenmaße: Breite 5 m, Tiefe 4 m, Höhe 3.20 m 50 Minuten, kürzere Fassung 30 Minuten Geeignet für Kinder ab vier Jahren. Der kleine König Dezember Ein Theaterstück nach dem Buch von Axel Hacke In der Welt der kleinen Königs Dezember ist alles umgekehrt. Am Anfang des Lebens ist man ganz groß und dann wird man immer kleiner – die Kindheit liegt am Ende des Lebens. Und eines Morgens steht der kleine König auf dem Frühstückstisch von Herrn Huber. Herr Huber ist ein ganz normaler Insbürogeher. Doch eines Tages steht plötzlich ein winzig kleiner König in seinem Zimmer, der kleine König Dezember II. Warum er so klein ist? In seiner Welt wird man groß geboren und dann immer kleiner und kleiner. Am Anfang des Lebens kann man schon lesen, schreiben, zurarbeitgehen, kompjuta-programmieren und geschäftsessen. Je kleiner man wird, desto mehr vergißt man davon. Die Kindheit liegt am Ende des Lebens, anders als bei uns. Der kleine König Dezember nimmt Herrn Huber mit auf eine Reise durch seine Welt. Zuerst versteht Herr Huber gar nichts mehr und dann alles viel besser. Die Geschichte vom kleinen König Dezember und Herrn Huber erzählt und spielt Michael Staemmler... 220 V/16 A Bühnenmaße: Breite 4 m, Tiefe 3,50 m, Höhe 3 m 50 Minuten Für kleine und große Könige ab sechs Jahren. Die Inszenierung wurde von der Bezirksregierung <a href="http://www.braunschweig.de" target="_blank">Braunschweig</a>, dem Fond Darstellende Künste, der Niedersächsischen Lotto-Stiftung, dem Kulturamt der Stadt <a href="http://www.goettingen.de" target="_blank">Göttingen</a> und dem Landkreis Göttingen gefördert. Die Bremer Stadtmusikanten Ein Märchen mit Marionetten, Masken und Musik Zu alt und klapperig um noch Mehlsäcke zu tragen, auf die Jagd zu gehen, Mäuse zu fangen oder die Sonne herbei zu krähen – na dann, auf nach Bremen zur Stadtmusik ! Denn dort findet man immer eine Anstellung. Große Holzmarionetten, Masken und Livemusik machen das alte Märchen der Gebrüder Grimm höchst lebendig. <b>"Wir ziehen in die große Stadt..."</b> Was macht man, wenn einem die Mehlsäcke zu schwer werden, wenn man auf der Jagd nicht mehr so richtig gut voran kommt, einem das Mäusejagen zu schwer wird oder einem beim Krähen die Stimme versagt? Ganz einfach: Man geht nach Bremen und wird Stadtmusikant. Ein Esel, ein Hund, eine Katze und ein Hahn, alle vier alt und zu nichts mehr zu gebrauchen, treffen sich auf der Landstraße. Hungrig und müde, von zu Hause verjagt, wissen sie nicht weiter. Doch die Landstraße ist allemal besser als der Tod und vielleicht ist ja bei der Bremer Stadtmusik noch eine Anstellung zu bekommen. Gesagt - getan. Doch der Weg nach Bremen ist weit und gefährlich... 220V / 16A Bühnenmaße: Breite 4 m, Tiefe 4 m, Höhe 3 m 50 Minuten Geeignet für Kinder ab vier Jahren. Die Nachtigall Ein Schattenspiel nach dem Märchen von Hans Christian Andersen Filigrane Schattenfiguren, farbige Hintergründe, eine alte Geschichte aus China, die ganz aktuell ist – ein Märchen von Hans Christian Andersen <b>Die Grenzen der Technik und die Fehlbarkeit des Menschen...</b> Die Geschichte erzählt vom chinesischen Kaiser, in dessen Reich eine Nachtigall so wunderbar singt, daß alle von ihrem Gesang begeistert sind. Natürlich muß diese Nachtigall auch am Hof des Kaisers singen. Der Kaiser befiehlt nun, daß sie in seinem Schloß bleiben und ihm jeden Tag etwas vorsingen soll. Eingesperrt in einen goldenen Käfig wird sie krank. Doch schon ist Ersatz da: Eine künstliche Nachtigall, die jederzeit und auf Befehl singen kann, bis eines Tages.... Die Grenzen der Technik und die Fehlbarkeit des Menschen - Hans Christian Andersen hat vor über hundert Jahren ein Märchen darüber geschrieben. 220 V / 16 A Bühnenmaße: Breite 4 m, Tiefe 3,50 m, Höhe 2,80 m 45 Minuten Geeignet für Kinder ab 6 Jahren Die Weihnachtsgeschichte Wenn die beiden Engel Angela und Michael anfangen die Weihnachtsgeschichte zu erzählen, dann kann man am Ende heute noch froh sein, dass damals alles so geklappt hat. Es begab sich aber zu der Zeit … Kenn ich, kenn ich! Stillenacht, Heiligenacht, Engelein, Ohdufröhliche und Ohwie lacht – Prima Halleluja! Doch so einfach ist es nicht, da kann eine Menge schief gehen. Angela und Michael, zwei Engel aus der Menge der himmlischen Heerscharen, waren damals dabei, nicht an erster Stelle, aber immerhin – sie haben den Stern angeknipst und Maria und Josef die frohe Botschaft beigebracht. Sie haben in Bethlehem eine Unterkunft organisiert, waren bei den Hirten auf dem Feld, haben den Heiligen Dreikönigen gezeigt, wo’s langgeht, und mit Akkordeon, Horn, Flöte und Gesang für die richtige Stimmung gesorgt. Wenn Angela und Michael anfangen zu erzählen, dann kann man am Ende heute noch froh sein, dass damals alles so geklappt hat. Bühnenfläche: 4 x 4 m, Verdunkelung vorteilhaft 45 Minuten Don Carlos, der Infanterist von Spanien oder Das kommt davon, wenn man seine Stiefmutter liebt Spanien ist pleite, die Finanzkrise droht ein Weltreich in die Knie zu zwingen, Don Carlos liebt seine Stiefmutter Elisabeth und da soll man noch mit ruhiger Hand regieren. Zum Schluss platzt die Bombe. Und da soll noch einer sagen, die deutsche Klassik taugt nichts. <b>"Regieren, regieren, regieren!"</b> Ein rauschendes Sensationsdrama aus dem letzten Jahrhundert, Freud und Leid vom Infanteristen Don Carlos, die Intrigen um die spanische Krone und die ach so schweren Probleme vom König Philipp von Spanien - alles echt - in Holz und Pappe. Aus dem deutschen Klassiker wird ein Stück in Augenhöhe, nicht ganz ernst gemeint und längst nicht so tragisch, wie Sie meinen. Eine Inszenierung in der Tradition des Volkstheaters mit viel Klamauk, Mord und Totschlag und ... keinem happy end. Stromanschluss: 220 V / 16 A Bühnenmaße: Breite 4 m, Tiefe 3 m, Höhe (variabel) 3 m - 3,50 m 110 Minuten inkl. Pause Ein Schaf fürs Leben Ein Menü in acht Gängen nach dem Buch von Maritgen Matter Ein hungriger Wolf und ein junges Schaf fahren auf einem Schlitten durch die kalte Winternacht. Das kann doch nicht gut gehen. Liebe geht durch den Magen, sagt man. Muss aber nicht. Es geht auch anders. In einer kalten Nacht stapft ein einsamer Wolf durch den Wald. Der Wolf hat Hunger, sehr großen Hunger. Auf einem Bauernhof trifft er ein Schaf, ein Provinzschaf. Das Schaf an Ort und Stelle aufzufressen, würde zu viel Aufsehen erregen. Dem Wolf gelingt es das Schaf zu einer gemeinsamen Schlittenfahrt zu überreden. Was für das Schaf ein wunderbar aufregender Ausflug ist, ist für den Wolf nur Mittel zum Zweck. Der Ausflug entwickelt sich zu einer aufregenden Geschichte, denn der Wolf findet das Schaf fast gegen seinen Willen "famos". Hätte er nur nicht so einen unsäglichen Hunger: Wer weiß, was geschehen wäre, wenn der Wolf nicht im Eis eingebrochen wäre? Diese seltsame Reise durch die Nacht nimmt eine überraschende Wendung: das Schaf rettet dem Wolf das Leben... Ist das Schaf wirklich so naiv, oder weiß es, dass Erfahrungen eben nur machen kann, wer über den eigenen Futtertrog schaut, einmal seinen eigenen Stall verlässt und auf große Fahrt geht. Wer bereit ist, dabei auch ein Risiko einzugehen. Und so endet die Geschichte mit der Erkenntnis, dass Liebe zwar durch den Magen geht, man sich deswegen aber nicht gleich auffressen muss. 1. Gang: Salate der Saison und ein Lied, geklopft mit Messer und Gabel 2. Gang: Einsamer Wolf nach russischer Art auf Schneedecke 3. Gang: Junges Schaf garniert mit frischen Dialogen und kleinen Missverständnissen 4. Gang: Famose Schlittenfahrt mit Vollmond und Sternenhimmel, dazu musikalische Umrahmung mit Kartoffelbrei 5. Gang: Fisch und Eisbruch am See unterlegt mit Rock’n Roll 6. Gang: Überraschende Wendung in weißem Tischtuch mit Applaus 7. Gang: Gefrorener Wolf mit Rotwein, dazu ein Schlaflied mit frisch gedichtetem Text 8. Gang: Schaf mit Stiefeln im Albtraum mit glücklichem Erwachen Zum Abschied reichen wir zwei Gläser Sekt Die Geschichte ist nach- (und vor-) zulesen im gleichnamigen Buch von Maritgen Matter und Anke Faust, das 2004 mit dem Deutschen Jugendbuchpreis und dem Kinderbuchpreis des Landes NRW ausgezeichnet wurde. Die Aufführungsrechte liegen beim Verlag für Kindertheater Uwe Weitendorf GmbH. Bühnengröße 4 x 4 m, 2,80 m Höhe, Stromanschluß 220 V 45 min ab 5 Jahren Niedersächsische Lottostiftung, Landschaftsverband Südniedersachsen, Statd Göttingen, Landkreis Göttingen 25.2.2007 Fräulein Paula oder Ein kleines Stück über die Zeit Alles hat seine Zeit, hat Opa immer gesagt. Paula erinnert sich an ihre Kindheit vor über fünfzig Jahren: Oma geht in die Oper, der Erlkönig streicht durch den Wald, Dornröschen wird vom Prinzen wach geküsst und eine Kreuzfahrt auf der Monte Rosa gibt’s auch noch. Fräulein Paula schafft es nie, pünktlich zu sein, immer ist sie ein Stück über die Zeit. Kommt sie zu spät - oder sind die anderen zu früh? Geht ihre Uhr vielleicht nach dem Mond.? Eines Tages stolpert Fräulein Paula über eine alte Holzkiste und darauf sitzt ....ihr Großvater: Und schon ist sie mitten drin in einer seltsamen Zeitreise: Die hölzerne Kaffeemühle dreht sich, Frau Maushake erzählt Opern, silberne Löffel werden gestohlen und wieder abgegeben, der Erlkönig geistert durch den Wald, Oma rezitiert Gedichte und der alte Mond wandert über den Himmel. Fräulein Paula fallen Lieder, Reime und Geschichten ein, die sie gesungen und gespielt hat - damals, als sie ein kleines Mädchen war und ihr Großvater die Zeit anhalten konnte. 5 m x 4 m Grundfläche und 2.70 m Raumhöhe. Der Zuschauerraum sollte ansteigend sein. Ansonsten benötigen wir ein Podest von 60 cm Höhe Stromanschluß 220 V/ 16 A Aufbauzeit: 1 Stunde / Abbauzeit: 45 Minuten 50 Minuten Geeignet für Kinder ab fünf Jahren Landschaftsverband Südniedersachsen Fonds Darstellende Künste Niedersächsische Lottostiftung Landkreis Göttingen Stadt Göttingen September 2002 Hase und Igel und anderer Unsinn Drei Märchen mit Musik Ein riesengroßer Sessel, und der hat’s in sich: drei Märchen, fantastische Figuren und wunderbare Musik – was will man mehr! <b>Dieser Sessel hat es in sich...</b> Ein Igel besiegt einen Hasen bei einem spannenden Wettlauf auf der Buxtehuder Heide, Hans im Glück tauscht einen Klumpen Gold, bis nicht mehr übrig ist, das tapfere Schneiderlein wähnt sich nach einem Schlag auf sieben Fliegen als Held und besiegt sogar Riesen... Das gibt´s doch nur im Märchen ... Und in unserem riesigen, roten Theatersessel. Ja, dieser Sessel hat es in sich. Nicht nur weil er so groß ist. Aus seinen Ohren, Lehnen und Holzknöpfen tauchen Figuren auf: Helden und Schurken, Tölpel und Schlauberger. Aus dem Erzählen wird eine Spiel. Ein Spiel mit der Phantasie alter Märchen und moderner Musik. Ein Spiel mit den unmöglichen Möglichkeiten des Figurentheaters. 220 V /16 A Bühnenmaße: Breite 4 m, Tiefe 3,50 m, Höhe 3 m 55 Minuten Geeignet für Kinder ab fünf Jahren. Heute: Faust! oder Alles Goethe Wer spielt mit wem? So hatte Eckermann sich das nicht vorgestellt. Wie macht es der deutsche Dichterfürst nur? Er dichtet und dichtet, was das Zeug hält, und was sich nicht reimt, das stropht sich. Alles Goethe ! Es könnte so schön sein auf dem Olymp der Dichter. Doch der Geheime Rat Johann Wolfgang von Goethe kommt nicht zur Ruhe. Verweile doch, Du bist so schön – ja, das wär’s. Doch noch ist es nicht soweit. Das letzte große Werk muß vollendet werden – Heute: Faust! Und was kommt danach, wenn alles gesagt, alles geschrieben ist? Wäre es nicht besser die Vollendung auf morgen zu verschieben, ... oder übermorgen? Schließlich gibt es noch mehr Dinge zwischen Himmel und Erde. Doch da ist dieser Eckermann aus Winsen an der Luhe, der gibt keine Ruhe. Der läßt nicht locker und macht ständig Druck. So kann man doch nicht dichten – nicht einmal Goethe. Außerdem geistert Goethes Mutter ständig durch die Szenerie. Was sucht sie eigentlich in diesem Stück? Alles gerät durcheinander. Wer spielt mit wem? Steckt hinter diesem Chaos vielleicht doch ein geheimer Plan? Bald kann sich keiner mehr einen Reim darauf machen. Nur der Meister natürlich, der findet immer einen und reimt und reimt und reimt... Aber das Ende kommt, wenn auch etwas unerwartet, plötzlich. 5 m x 4 m Grundfläche und min. 2,50 m lichte Höhe. Ein Podest 5 x 4 m / 80 cm hoch - oder ansteigende Stuhlreihen Stromanschluss: 220 V/ 16 A Aufbauzeit: 2 Stunden / Abbauzeit: 1 1/2 Stunden. 90 Minuten (zuzüglich Pause) Jugendliche und Erwachsene Die Inszenierung wurde gefördert durch die Bezirksregierung Braunschweig, den Fond Darstellende Künste, die Niedersächsische Lottostiftung, den Landkreis Göttingen, die Stadt Göttingen und das Probenhaus Berlin / Mitte. Februar 1999 "Best Actor" Award beim Internationalen Figurentheaterfestival 2000 in Torun/PL.Oh wie schön ist Panama Nach dem Buch von Janosch Wie gut ist es, wenn man einen Freund hat und sich vor nichts zu fürchten braucht, weil man auch noch stark ist. Eine große Pappkiste öffnet sich und das Publikum ist mittendrin in der Welt vom Kleinen Bären und vom Kleinen Tiger. Auf der Bühne ein großer Pappkarton. Wenn er aufgeht, öffnet sich vor den Augen der Zuschauer eine kleine Welt: Die Welt vom kleinen Bär und vom kleinen Tiger. Kleiner Bär geht jeden Tag zum Fluss Fische angeln, und Kleiner Tiger geht in den Wald Pilze finden. Eines Tages fischt Kleiner Bär aus dem Fluss eine Kiste, die überall und wunderbar nach Bananen riecht, eine Kiste aus Panama. Und das ist der Beginn einer wunderbaren Reise. Einer Reise des kleinen Bären und des kleinen Tigers in das Land ihrer Träume. Sie begegnen der Maus, dem Fuchs, der Kuh, dem Hasen und dem Igel, sie erfahren wie die Welt von oben aussieht und wie schön ein Plüschsofa ist. 4 m x 4 m Grundfläche und 3 m Raumhöhe. Stromanschluß 220 V/ 16 A Aufbauzeit: 1 Stunde / Abbauzeit: 45 Minuten 50 min Geeignet für Kinder ab vier Jahren. Landschaftsverband Südniedersachsen Niedersächsische Lottostiftung Landkreis Göttingen Stadt Göttingen 27. Juli 2003 DOMINO Theaterfest 2003: Preis der Kinderjury für beste InszenierungOrpheus in der Unterwelt Sehr frei nach Jacques Offenbach Irgendwann muss jeder seinen Löffel abgeben und dann? Gibt es eine zweite Chance? Und wenn ja, vergeigt man die auch wieder. Irrungen und Wirrungen, Menschliches und Allzumenschliches und das ewige Spiel der Götter mit allem, was dazu gehört. Herzlich willkommen in der Unterwelt – Irgendwann gibt jeder seinen Löffel ab und kommt hierher. Am Anfang erscheint einem alles noch etwas merkwürdig, doch mit der Zeit , wenn es noch welche geben würde, merkt man, es ist gar nicht so viel anders. Eurydike, die Schöne, ist für den Zimmerservice zuständig, Hans Styx für die Neuzugänge. Alles läuft wie immer. Doch dann gehen die olympischen Spiele in die nächste Runde: der Göttervater Jupiter gegen Pluto, den Herrscher der Unterwelt. Eurydike darf noch einmal auf die Erde zurückkehren, Orpheus, ihr Mann, begeht unschuldig einen Mord, die Götter steigen vom Olymp - Amüsement auf höchster Ebene. <i>Durch den Genius des musikalischen Froh- und Tiefsinns öffnet die Operette allen Spielraum für die Belichtung der Welt und löst den Ernst des Lebens in ein närrisches Märchen auf. Das Unwahrscheinliche da und dort, hier versteht es sich von selbst. (Karl Kraus)</i> Bühnengröße 5 x 5 m Podest 80 cm Höhe Lichte Höhe 3.00 m Stromanschluß 220 V/16 A Verdunkelung 80 min plus Pause Erwachsene, Jugendliche Niedersächsische Lottostiftung Landschaftsverband Südniedersachsen Kulturamt Göttingen Landkreis Göttingen 27.10.2008 Verkehrte Welt Theaterkurs Grundschule Welcher Notenschlüssel passt ins Märchenschloss, was macht die Kuh im Apfelbaum, warum wollen die zwei Ameisen nach Amerika reisen? Berühmten Wortverdrehern und Gedankenjongleuren wie Joachim Ringelnatz, Frank Wedekind oder Christian Morgenstern hat es immer Spaß gemacht, die Welt auf den Kopf zu stellen und die Dinge unseres so normalen Alltag ganz anders zu sehen: der Bumerang, welcher nicht mehr zurückkommt, der Nagel, der vor Sehnsucht rostet, der Flügelflagel oder das Tellerhafte.Mit den Teilnehmern wollen wir die Geheimnisse von Kehrblech und Besen, Hemd und Hose, Messer und Gabel und den anderen Dingen, die uns täglich begegnen, entdecken. Für Risiken und Nebenwirkungen übernehmen wir allerdings keine Haftung. Vom Fischer und seiner Frau Nach Grimms Märchen Nichts ist unmöglich! Alles ist machbar! Ihren Wünschen sind keine Grenzen gesetzt. Das wär’s doch. Oder? Den Fischer Hans Dudeldei und seine Frau Ilsebyll erwischt es eines Tages, alle Wünsche gehen in Erfüllung. Als der Spuk endlich vorbei ist, sagt Hans: Glück gehabt! Wer wünscht sich das nicht: Einen Sechser im Lotto, den Hauptgewinn in der Glückslotterie? Der Fischer Hans Dudeldei und seine Frau Ilsebill haben endlich mal Glück. Hans fängt eines Tages einen Butt, der ein verwunschener Prinz ist. Und wenn man einen verwunschenen Prinzen fängt und wieder frei lässt, dann kann man sich was wünschen, das weiß ja jeder. Die Freude ist groß und man muss auch nicht lange überlegen. Endlich raus aus dem Pisspott in ein anständiges kleines Eigenheim. Der große Traum vom kleinen Glück wird wahr. Doch schon nach kurzer Zeit überschlagen sich die Ereignisse. Das Glücksrad dreht sich immer schneller, Glücksträume werden zu Alpträumen und es gibt kein Entkommen. Oder doch? Hans Dudeldei jedenfalls kann am Ende sagen: Glück gehabt. Zwei Kochlöffel, ein alter Suppentopf und ein paar Holzkisten – mit wenigen Requisiten wird die Geschichte lebendig. Hans und Ilsebill kommen dem Zuschauer merkwürdig bekannt vor und nach der Vorstellung hat man einen eigenartigen Appetit auf Kartoffelsuppe mit Würstchen. Oder soll’s doch lieber Butt sein? 55 min ab 5 Jahren Niedersächsische Lottostiftung, Landschaftsverband Südniedersachsen, Stadt und Landkreis Göttingen 6.8.2005 Warten auf Godot von Samuel Beckett Ich wünschte mir, dass in meinem Stück so viel wie möglich gelacht wird, sagte Beckett einmal. Viele nehmen das Ganze viel zu ernst. Warten... Jeder kennt diese Situation. Samuel Beckett hat darüber eines der bekanntesten Bühnenstücke der Gegenwart geschrieben. Mit einfachen Worten und knappen, lakonischen Sätzen wird die Geschichte von Wladimir und Estragon erzählt. In unwirtlicher Gegend warten die beiden auf Godot. Mehr geschieht nicht. Mehr geschieht nicht? In einer stahlblauen Wellpappenbude, mit ausdrucksstarken Figuren und sparsamen Requisiten, entsteht unversehens eine höchst lebendige, zeitlos moderne Tragikomödie. Gogo und Didi, die beiden skurrilen, abgerissenen Hauptfiguren, kennen das Spiel und die Spielregeln. In ihren Wortgefechten, ihren Gefühlsausbrüchen und in ihrer Lust und Verzweiflung am Leben spielen sie sich die Bälle zu - es geht nicht ums Gewinnen, nur ums überleben. "Warum die Leute eine dermaßen einfache Sache so komplizieren müssen, will mir nicht in den Kopf." Samuel Beckett Stromanschluss: 220 V / 16 A Bühnenmaße: Breite 4 m, Tiefe 4 m, Höhe 3 m 120 Minuten / Pause Jugendliche und Erwachsene Die Inszenierung wurde gefördert durch das Land Niedersachsen, die Stadt Göttingen und dem Landkreis Göttingen Was war zuerst da? Nach dem Buch von Kirsten Boie Auch Hühner machen sich Gedanken. Nicht alle natürlich. Die meisten legen ihre Eier und gut. Doch die kleine Henne Gerlinde ist damit nicht zufrieden und packt ihren Koffer und zieht in die weite Welt. Ein herrlich schräges Theaterstück nach dem Buch von Kirsten Boie . Alles läuft wie immer auf dem Hühnerhof. Guido, der Hahn kräht und die Sonne geht auf, Futterfassen, Eierlegen, Freigang. Wäre da nicht Gerlinde, die kleine neugierige Henne: „Was war zuerst da? Huhn oder Ei? Wie hat das eigentlich angefangen mit uns Hühnern?“ „Man muss ja nicht alles wissen.“ sagt die alte Henne Katarina und Margarete weiß: „Wer zu viele Fragen stellt, legt faule Eier.“ Doch Gerlinde, die kleine neugierige Henne ist damit nicht zufrieden. „Wer sich nicht von der Stelle bewegt, kann natürlich nichts rauskriegen.“ Sie packt ihren Koffer und zieht hinaus in die weite Welt. Sie trifft den Osterhasen, der aber auch keine Ahnung hat, und der Regenwurm kann zwar schön singen, ist aber auch nicht klüger. Erst als Gerlinde den Hahn Alfred trifft, scheint eine Lösung in Sicht. Bühnenmaße: 4 x 4 m, Bühnenhöhe 2.80 m Stromanschluß, Podest oder ansteigende Zuschauerreihen 45 min ab 4 Jahren Stiftung Niedersachsen, Stadt Göttingen, Landkreis Göttingen 11.11.2010 Wie im Himmel so auf Erden Szenische und musikalische Miniaturen zwischen irdischer Schwere und himmlischer Leichtigkeit mit dem Figurentheater GINGGANZ und Paula Fuchs (Cello) Zum Bodendienst verpflichtet zu werden, ist für Engel so ziemlich das letzte. Denn wer einmal die himmlische Leichtigkeit erfahren hat, der kann auf die irdische Schwere durchaus verzichten. Zwei Engel landen in einer alten romanischen Klosterkirche und sollen die Besucher durch die Kirche führen. Bei ihrer Begegnung mit diversen Heiligen und Scheinheiligen machen die beiden überraschende Entdeckungen - dass zwei Engel die irdische Realität etwas anders sehen, versteht sich von selbst. Musikalisch begleitet werden sie bei ihren Erkundungen von Paula Fuchs auf dem Cello. 70 min Stiftung Niedersachsen, Landschaftsverband Südniedersachsen 15.8.2009 Wilhelm Busch - Vom Bild zum Original <i>„Drum ist hier, was sie getrieben, Abgemalt und aufgeschrieben .“</i> So schreibt Wilhelm Busch im Vorwort zu Max und Moritz. Diesem Hinweis ist es zu verdanken, dass sich das Institut für außergewöhnliche Ausstellungen (IAA) auf die Suche nach den abgemalten Originalen aus Wilhelm Buschs Bildergeschichten gemacht hat – und fündig wurde. Nach langjähriger Recherche, streng wissenschaftlicher Analyse und aufwendiger Restaurierung werden nun einmalige Exponate präsentiert: Die Kugel, mit der Fips der Affe erschossen wurde, die Asche der frommen Helene, eine Feder von Hans Huckebein, dem Unglücksraben, die Säge, mit der Max und Moritz die Brücke zersägten und weitere Exponate sind in dieser Ausstellung zu sehen. Die beiden Mitarbeiter des Institutes führen die Besucher durch die Ausstellung und geben kenntnisreich und humorvoll Auskunft über die ausgestellten Objekte. Die Ausstellung wird am 9.1.2008 im <a href="http://www.wilhelm-busch-haus.de/" target="_blank">Wilhelm Busch Haus</a> in Mechtshausen eröffnet. Einige ausgewählte Exponate können schon in der <a href="http://www.gingganz.de/bilder/wilhelm_busch___vom_bild_zum_original.html">Bildergalerie</a> besichtigt werden. 9.1.2008